Gebündelt, vielfältig, bereichernd: Die wichtigsten Neuigkeiten und Informationen zu einem einmaligen Projekt im Herzen Berlins mit weitreichender Strahlkraft: METROPOL PARK.

THE GLOBAL VILLAGE

Berlin-Mitte am Nachmittag, am Alexanderplatz wimmelt es. Unter­irdisch eilen Menschen zu den Zügen. Der Verkehr sirrt vielspurig um den gigantischen Platz. Unweit, rund um den
 Hackeschen Markt, buhlen Cafés, Szenerestaurants und Designershops um Aufmerksamkeit. Auch am Potsdamer Platz herrscht großstädtisch-geschäftiges Treiben. Nur vier Stationen entfernt liegt das Märkische Ufer – Geheimtipp für jene, die Touristenströmen und Hektik entfliehen wollen. Ausgang: Inselstraße. Der Name hält, was er verspricht. Hier ist es grün, ruhig, fast menschenleer. Ein paar Meter die Straße entlang liegt der Köllnische Park. Jetzt weicht das

Backsteinexpressionismus

Ausdruck. Zuspitzung, Intensivierung. Lautstärke von Formen und Farben. Stumm wie ein Stein gilt nicht mehr. Gemauerte Wände geraten auf einmal in Bewegung, Ziegeltexturen scheinen zu vibrieren, strahlen Rhythmus und Kraft aus - der Backsteinexpressionismus der 1920er und 1930er Jahre schafft Gebäude, die sich von der neusachlichen Architektur des Bauhauses abhebt. Denn während Bauhausarchitekten für die Abschaffung jeglicher Zierformen eintreten, entwickeln die Architekten des Expressionismus eine ornamentale Formensprache mit rauen, kantigen, oft spitzen Elementen. Der Expressionismus - so ist es seine Art - entwickelt eine starke Dr

Axthelm & Rolvien

Die Potsdamer Architekten Annette Axthelm und Henner Rolvien blicken auf über 20 Jahre erfolgreiche Planungsarbeit zurück. Für Metropol Paper sprachen sie über Transformation, Gegensätze und einen fast vergessenen Ort mitten in der Stadt. Luisenstadt – das ist nicht gerade das, was man mit Berlin-Mitte verbindet. Axthelm: Stimmt, das Quartier Luisenstadt ist tatsächlich ein bisschen vergessen. Doch man fragt sich: Wie kann das sein an einem Ort, der so zentral im Herzen der Stadt liegt und gleichzeitig so viele Qualitäten mitbringt? Der Köllnische Park, die Ruhe, die umliegenden Straßen ohne Durchgangsverkehr und vor a

Studio Aisslinger entwirft für METROPOL PARK

Die Zukunft im Design liegt für Werner Aisslinger in der Einfachheit. Es geht ihm um Poetik und Materialexperimente und auch darum, dass man Objekten den Prozess des Machens und Werdens ansieht. Mit seinen Arbeiten gibt er immer wieder Denkanstöße. Kein Wunder also, dass Aisslinger-Entwürfe in den Dauerausstellungen des MoMA, des Metropolitan Museum New York, des Vitra Design Museum und der Pinakothek der Moderne zu sehen sind. Er beherrscht den Schrittwechsel zwischen selbstdefiniertem Experiment und präzise abgestimmter Auftragsarbeit – sicherlich auch ein Grund, warum er gerade zum Designer des Jahres 2014 ernannt wurde. Wie wir in Zukun

SAMUEL SALCEDO

Nach der Umgestaltung des Gebäudes an der Rungestraße wird der spanische Künstler Samuel Salcedo Skulpturen für den öffentlichen Raum schaffen, die mit den dort lebenden Menschen in Dialog treten. „Künstler denken immer darüber nach, wie sie bereits Existierendes verändern können. Sie haben verinnerlicht, was sie gelernt haben, und versuchen, die Dinge einfach anders zu machen, auf eine zeitgenössische Art und Weise. Das haben Künstler immer getan und auch ich mache es: Ich drücke mich einfach über die Dinge und Menschen, die ich gesehen habe, anders aus. Manchmal geht mir diese Arbeit ganz leicht von der Hand, aber manchmal ist sie auch sch

Where's the beef?

Rib-Eye, Entrecote, Rumpsteak, T-Bone, Dry-Aged, Black Angus oder Kobe, rare, medium oder well done - die Suche nach dem besten Steak der Stadt führt weg von den erwartbaren Topadressen wie Gendarmenmarkt oder Kurfürstendamm. Sie führt in einen Teil Berlins, der ein bisschen zum schicken Mitte und ein bisschen zum szenigen Kreuzberg gehört, in die Luisenstadt. Doch fragt man Leute auf der Straße nach der Luisenstadt, schauen sie fragend zurück. Nie gehört. Wo soll das sein? Ein Stück vom Herzen Berlins ist an dessen rasanter Entwicklung vorbeigegangen. Herrlich! Dabei liegt hier so etwas wie die Urzelle der Stadt, die damals Köllnische bzw

Qualität auf Schritt und Tritt

  Maßschuhe und ein Loft in Berlin – was klingt wie ein KLISCHEE, ist gar keines. Ein Gespräch mit Schuhmachermeister Simon Schäfer, dem ersten Käufer im Metropol Park Herr Schäfer, Sie fertigen Schuhe nach Maß – wer kommt zu Ihnen? Den Wunsch nach gutem Schuhwerk haben sehr viele Menschen – vom Bank­chef bis zum Studenten. Die Menschen wollen wieder Qualität und unsere Schuhe halten bei guter Pflege Jahrzehnte. Während die einen sich bei uns den Traum eines für sie maßgefertigten Unikats erfüllen, gibt es andere, die sich alte Qualitätsschuhe von uns wieder aufarbeiten lassen. Neulich kam ein junger Mann mit den über 6