Grundrisse müssen flexibel sein.

Für die Architektin Annette Axthelm war die Arbeit an den Grundrissen von Metropol Park eine Herausforderung. Warum? Weil sie gerne knobelt.

Metropol Park besteht aus vier Häusern, die alle unterschiedlichste Qualitäten aufweisen. Zudem gibt es noch voneinander abweichende Etagen – eine tolle Aufgabe für Annette Axthelm. Sie mag es, sich bis ins kleinste Detail in die zukünftigen Wohnflächen hineinzudenken.

„Für mich ist ein Grundriss erst dann ausgeknobelt, wenn er flexibel auf individuelle Käuferwünsche eingehen kann.“ Und so entwirft sie zwar den für ihre Ansprüche optimalen Grundriss, jedoch denkt sie mehrere Alternativen gleich mit – für Käufer, die Spaß daran haben, selber mitzugestalten.

„Die Grundrisse für Metropol Park zu entwickeln, war wie ein echtes Puzzlespiel“, verdeutlicht sie ihr kreatives Vorgehen. Vielfältig sollten sie sein und flexibel. Dazu hat sie viel ausprobiert, geschaut, wo die Fassaden und wie die Lagen in der Ausrichtung sind, wo es einheitliche Schächte und Fixpunkte gibt, hat die Wohnungen in der Planung mal quergelegt, mal durchgesteckt, Lichtverhältnisse ermittelt, sich in Wohnbedürfnisse hineingedacht – immer mit dem Auge des zukünftigen Nutzers.

Außergewöhnlich findet Axthelm die wirklich großen freien Flächen im Altbau. „Es können Lofts von bis zu 400 Quadratmetern entstehen, Räume ohne eine einzige Wand oder Stütze“, das begeistert sie. „Es ist sehr global gedacht vom Bauherrn und für Deutschland sehr untypisch“, weiß sie aus Erfahrung. Denn meist würden solche Flächen doch in möglichst viele kleine Einheiten umgewandelt. Natürlich hat die Architektin für diese großen Räume auch Grundrisse für Mehrzimmerwohnungen entworfen, aber: „Wer auf mehreren 100 Quadratmetern nur ein Bett und ein Bad haben will – der kann sein Zuhause genau so gestalten.“

www.axthelm-rolvien.de