NO PAIN NO GAIN

So einzigartig wie Metropol Park ist auch das Engagement der Menschen, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Mit Leidenschaft und hohem persönlichem Einsatz verfolgen sie von Anfang an ein gemeinsames Ziel: Metropol Park zum Erfolg zu bringen. Wir stellen beispielhaft drei Frauen vor, die von Meilensteinen, Disziplin und den herausfordernden Ideen eines sehr kreativen Bauherrn erzählen.


Vanessa Opel
Projektmanagerin, Drees & Sommer

Wenn neue Ideen in ein laufendes Projekt kommen, machen sie das Ziel beweglich. Das stellt höchste Anforderungen an das Projektmanagement. Genau das Richtige für Vanessa Opel. Die Architektin hat bei Drees & Sommer, einem der führenden deutschen Projektmanagementunternehmen in Deutschland, viele ungewöhnliche Projekte betreut und im Job nie Routine erlebt. Aber die Arbeit für Metropol Park ist noch mal eine ganz andere Hausnummer. Denn das Projekt hat einen sehr kreativen Touch, einen Bauherrn, der vor Ideen sprudelt und viele Beteiligte, die nicht aus der Bauwelt kommen. Vanessa Opel hält alles zusammen und ist im Projektablauf unersetzlich. Für den englischsprachigen Bauherrn und Investor wird sie auch schon mal zur ganz persönlichen Dolmetscherin. „Manchmal holt er mich vom Schreibtisch weg und wirft mich in eine neue Situation“, erklärt sie. Dann sind ihre Flexibilität und ihr Know-how gefragt und nicht selten gehen die Aufgaben über das Projektmanagement hinaus. Aber sie mag Herausforderungen und geht gerne an Grenzen.


Durch die Verknüpfung von Architektur, Design und Kunst ist es ständig Aufgabe der Projektmanagerin, auch die vielen baufremden Akteure wie internationale Künstler und Designer ins Projekt zu holen und einzubinden. Da braucht es Kommunikationstalent, wenn sie zum Beispiel die Idee eines Künstlers für eine Ausstellung erst einmal in die Bausprache übersetzen muss, damit die Baufirma versteht, was zu tun ist. Diese Integrationsprozesse sind interkulturell und inhaltlich nicht einfach und terminlich ohnehin sehr eng gestrickt. Dennoch: „Dieses Projekt ist ein absolutes Highlight. Ich brenne dafür“, gesteht sie. Einige wichtige Meilensteine hat die Architektin gemeinsam mit dem Team bereits erreicht: Der Vertriebsstart ist geschafft und gut angelaufen. Die Baugenehmigung im Altbau liegt vor und auch der Abbruch ist gemacht, so dass nun mit den Neubauten begonnen werden kann. Aber es sind nicht nur die Meilensteine, die sie motivieren, sondern auch die enge Zusammenarbeit mit dem gesamten Bauherrenteam. „Wir wissen, wo wir gemeinsam hinwollen.“

 


Janis Nachtigall
Architektin, Studio Aisslinger

„Wenn ihr glücklich seid, bin ich es auch.“ Das waren die entspannten Worte des Bauherrn, wenn er den Ideen der Designer für den Showroom nichts mehr hinzuzufügen hatte und alles reibungslos verlief. „Es gab aber auch Momente, wo seine spontanen Visionen und unsere Ästhetik nicht zusammengingen und er wollte, dass wir alles komplett über Bord werfen und von vorne anfangen“, erzählt Janis Nachtigall, Architektin im Team um Werner Aisslinger, dem Interior Designer für Metropol Park. Das Statement einer Berliner Zeitung, dieser Showroom sei die größte Einraumwohnung Berlins, trifft die Herausforderung sehr gut. Der ca. 300 Quadratmeter große Raum wurde von den Designern in verschiedene für den Besucher erfahrbare Bereiche gegliedert. Er bietet unter anderem Platz für 3D-Drucker, das Regal mit den „Paper-Boxen“, den Wohnungen zum Mitnehmen, die Podestlandschaft mit den „jewellery“-Modellen, eine Kaffeebar und eine Meetingbox.

Die Erwartungen waren sehr hoch und am Ende eines anstrengenden Schaffensprozesses für diesen außergewöhnlichen Showroom wurde mit Komplimenten und Superlativen nicht gegeizt. Doch der Weg dahin war nicht immer leicht und rief das ganze Repertoire an Gefühlen bei den Kreativen ab. Das Engagement war hoch und Nachtarbeit keine Seltenheit bei dem sehr engen Zeitplan. Aber, so die Architektin: „Metropol Park hat mich von Anfang an auch aus architektonischer Sicht fasziniert. Wenn man persönlich so hinter einem Projekt steht, ist man mit einer ganz anderen Motivation und Leidenschaft dabei. Am Ende ist, wie ich finde, etwas ganz Wunderbares entstanden.“

 

Claudia Semmler
Projektmanagerin, TPA

„Es macht Spaß, mit einem Kunden zu arbeiten, der weiß, wie wichtig das Marketing ist“, meint Claudia Semmler, die an der Schnittstelle zwischen Agentur und Kunde die Fäden für sämtliche Kommunikationsaktivitäten rund um Metropol Park in der Hand hält. Sie ist Projektmanagerin bei TPA Berlin, wo das gesamte Kommunikationskonzept entwickelt wurde – vom Branding und Naming über die Story bis zu der Sprache und einer eigenen, ungewöhnlichen Bildwelt. Mit einem hohen Maß an persönlichem Einsatz und Leidenschaft hat sie die Entstehung der Werbemittel –  wie die Zeitungen „Metropol Paper“, mehrere Filme und den Webauftritt – von Anfang an begleitet. Über ein Jahr hat sie Ideen mitentwickelt und konzipiert, alle Beteiligten – und das waren in diesem langen Prozess nicht wenige – involviert, mit Freelancern, Künstlern und Zulieferern verhandelt, Informationen aus den verschiedensten Quellen herangeholt und weitergegeben, Abstimmungsphasen und Produktionsschritte koordiniert, Timings überwacht und immer alle Kosten im Blick gehabt. „Durch immer wieder neue Ideen zum Projekt kam es häufig zu Änderungen, auf die ich sehr schnell reagieren musste“, erklärt die Powerfrau. Doch genau das habe das Projekt für sie so einzigartig und am Ende auch so lohnend gemacht. Denn die Wertschätzung ihrer Arbeit durch den Kunden war eine große Motivation für sie.